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Raus aus der Spur!

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Herausgegeben von in Frei sich bilden -Sammlung wahrer begebenheiten ·
Ich bin nun hier Zuhause. Gerade weine ich nicht mehr und doch, wo ich es jetzt schreibe, merke ich, dass da noch Tränen sind. Um meinen Magen ist es eng. Es fühlt sich an, als ob er eingeschnürt wird. Mein Jüngster schläft auf meinem Rücken und mein Großer ist gerade ins Kinderzimmer gegangen. Irgendwie steht die Zeit still. Ja und richtig mein Großer ist zuhause. Ich habe ihn heute vom Kindergarten abgemeldet. Zwar erst nur bei den Erzieherinnen, aber die offizielle Kündigung folgt. Stolz bin ich nicht, fühle eher den Schmerz. Den Schmerz, aus dem System zu fallen bzw gefallen zu sein. Wie geht es weiter? Keine Ahnung! In ein paar Monaten "muss" ich wieder arbeiten und dann?! Interessanterweise ist da ein tiefes Vertrauen in mir, ich vertraue dadrauf, dass es eine Lösung geben wird, die uns gerecht wird. Mein inneres Kind hüpft.
Ich wusste schon längst, dass ich diesen Schritt machen möchte und doch war es sehr schwer, ihn zu gehen und auch jetzt ist noch viel Schwere da. Aber mein Inneres Kind hüpft.
Seit gestern war mein Verstand so stark. Er hat fast die Kontrolle übernommen. Mein Herz war für mich nicht zu hören. Mein Verstand war zu laut. Doch meine Seele ist stark. Sie hat mich getrieben. Und so habe ich heute morgen beide Söhne bei Papa gelassen und bin alleine in den Kindergarten gefahren. Dort habe ich gesagt, dass mein Sohn nicht mehr kommt. Dass er nicht gehen will und ich ihn nicht zwinge. Folgenden Brief habe ich schon am Wochenende, als mein Herz noch laut war, geschrieben und abgegeben:

Liebes Waldteam,

Ich sitze hier gerade auf dem Spielplatz, auf dem Spielplatz, den wir oft mit Euch und den Waldkindern besucht haben. Aaron spielt mit seinen Baggern im Sand. Er ist völlig vertieft in sein Spiel. Das ist es, was er machen möchte, am liebsten von morgens bis abends und dann mit einem Bagger im Arm einschlafen.
Aaron möchte nicht mehr in den Kindergarten gehen. Es ist nicht, weil er Euch oder die anderen jungen Menschen nicht mag, es ist nicht, weil er den Wald, das permanente Draußensein bei jedem Wetter nicht mag. Nein - er ist da urteils- und kritikfrei. Er möchte "nur" seine Welt nicht verlassen. Ich respektiere sein Nein und werde daher aus Liebe zu ihm kündigen.
Auch wenn mein Verstand wahnsinnig rebelliert und mich aufs Schärfste bearbeitet, ich gehe den Weg meines Herzens.
Jeder junge Mensch - jeder Mensch - ist ein einzigartiges Wunder! Jeder Mensch bringt sein Potential mit auf diese Welt. Alles ist schon angelegt. Nichts muss werden. Es muss sich nur entfalten können.
Als Ihr Euch entschieden habt,  jungen Menschen ein Begleiter zu sein, war da viel Liebe in Euch zu dieser Berufung. Lasst Euch das niemals nehmen. Ihr seid es , die das Wichtigste und Wertvollste von morgen prägt. Ich bin euch zu tiefst dankbar für diese Aufgabe im heutigen System zu den Bedingungen. Vergesst niemals Euren ersten Impuls, der Euch hierher gebracht habt.

Vielen Dank und alles, alles Liebe,

Britta"

Ich wollte die Nummer gestern schon durchziehen und war zu feige, nein ich war nicht bereit und habe irgendeine Wortkotze von mir gegeben. Total unauthentisch und uncool.
Nun danach habe ich mein Herz nicht mehr gehört und meinem  Verstand geglaubt: Tja und da war es Zeit zu handeln und sich an die Worte meines Herzens zu erinnern.
Mal sehen, wie es weiter geht. Ich werde den Träger noch offiziell informieren.
Und gut fühle ich mich jetzt am Abend immer noch nicht. Der Schmerz ist da. Er ist stark und droht mich zu zerfressen. Ich habe Angst, mich übernommen zu haben. Doch zurück kann ich auch nicht. Nicht die angenehmste Situation. Mein Verstand gibt nicht auf. Und doch: Zu oft habe ich, um andere nicht zu verletzen, mich und / oder meine Söhne verletzt. Das will ich nicht mehr. Verletzungen werden so schnell auf junge Menschen übertragen. Aus Angst vor dem Fühlen des eigenen Schmerzes. Und diese jungen Menschen nehmen die Verletzung an.
Es fällt mir bei manchen Menschen so schwer, zu mir und / oder meinen Söhnen zu stehen. Da kommt dann wieder diese Wortkotze aus meinem Mund oder ich verrate mich und / oder sie. Und das nur, um etwas zu bekommen, was mir keiner außer ich mir selber geben kann. Es geht immer "nur" ums Geliebtwerdenwollen und die Erfahrung des Verstands, dass wenn wir so sind, wie wir sind, nicht geliebt werden - daher die Anpassung. Anpassung unter Selbstverrat. Mein Verstand will Anpassung und er hat Recht, denn das ist seine Erfahrung. Doch bin ich bereit für neue Erfahrungen?! Ja ich bin es! (Hab ich das gerade
geschrieben?!) Auch wenn der Schmerz mich gerade lähmt und mein Verstand so laut schreit, dass ich umkehren soll, ich rufe weinend zurück:"Lass' mich! Ich will sehen, was das Leben für mich bereit hält. Ich will wissen, wer ich bin und wie ICH wirke. Ich will Ich sein."
Was hat das mit dem KiGa zu tun? Es geht auch um die kleine Britta , die Heilung braucht. Den Schmerz den ich beim Nein meines Sohnes fühle, das ist mein Schmerz. Sein Nein ist aus dem Moment heraus, in dem er lieber spielen möchte. Sein Nein zu akzeptieren, lässt ihn er selbst sein ❤️...und das Kind nicht zum Inneren Kind werden, was eh nicht gelingen wird, doch das ist die Erfahrung, die wohl jede Seele machen möchte.
Es bleibt spannend ❤️
Danke für Euch!




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Ann-Kathrin Prelle
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