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Sozialkater

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Herausgegeben von in Hochsensibelität ·
Ich habe Sozialkater. Ihr wisst nicht, was das ist?

Habt ihr schon mal einen über den Durst getrunken? Einen im Tee gehabt? Dem lieben Alkohol zu sehr zugesprochen?

Kennt ihr dann vielleicht auch das unangenehme Gefühl am nächsten Tag, wenn der Schädel brummt und ihr wünschtet, die Sonne möge bitte noch nicht aufgehen, weil, der nächste Tag, der ist viel zu nah dran am letzten Abend. Und dann schleicht ihr durch den Tag und verflucht das letzte Glas Wein, das irgendwie schlecht gewesen sein muss. Denn irgendwer muss ja schuld sein, das die Birne bummert und der Magen Kreise dreht.

Ihr habt zu viel von etwas konsumiert, das euch eigentlich Freude macht.

So geht es mir mit Sozialkontakten.

Ich bin ein introvertierter Mensch. Was das heißt, wollt ihr wissen?

Ich brauche viel Zeit für mich alleine. Nur wenn ich hinter mir die Tür schließen kann, ich mir selbst die einzige Gesellschaft bin, nur dann bin ich in der Lage meine Batterien aufzuladen.

Ich bin gerne mit Menschen zusammen. Doch jeder soziale Kontakt raubt mir auch Energie. Je nachdem mit welchen Menschen ich Zeit verbringe, geht die Energie schneller flöten oder auch langsamer. Aber das sie geht, das steht fest.

Dabei bin ich so gerne unter Menschen. Ich liebe die Gesellschaft von Menschen. Lausche gerne ihren Geschichten, höre ihnen gerne zu. Ich gehe gerne auf Mittelalterfeste und freue mich über die schönen Kleider, die wunderbare Musik. Ich schlender zu gerne durch meine Stadt, auch wenn sie an viele Ecken vollgestopft mit Menschen ist, doch ich liebe Berlin einfach.

Ich gewinne auch viel durch den direkten Austausch mit lieben Menschen und trotzdem verliere ich Energie.

Früher habe ich mich dafür verurteilt. Früher wusste ich aber weder etwas über Introversion noch über Hochsensibilität.

Ja, ich bin ein hochsensibler und introvertierter Mensch und das ist gut so.

Ich habe im Laufe der Jahre viel über beide Phänomene gelernt. Habe mich eingelesen in die Materie, mich viel damit beschäftigt und letztendlich meinen Frieden damit gemacht.

Deshalb mache ich mir auch keine Vorwürfe, dass ich trotz des wunderschönen Schöpfergruppen-Treffens - ein Treffen mit wundervollen Menschen die ich in der Schöpfungsgruppe von Stefan Hiene kennenlernen durfte -  am letzten Donnerstag, erstmal in ein ein Erschöpfungsloch gefallen bin.

Ich hatte einen Sozialkater.

Ich habe zuviel von etwas gehabt, das mir eigentlich Freude macht. Zu viele soziale Kontakte. Zu viele Gespräche mit zu vielen Menschen.

Heute, vier Tage später, bin ich wieder ausgekatert und treffe mich gleich wieder mit einem netten Menschen, den ich noch nicht persönlich kenne. Ich bin neugierig auf diese Person. Auf ihre Geschichte.

Ich genieße wieder etwas, was mir Freude macht. Auch wenn ich weiß, dass es mir auf einer anderen Ebene Energie ziehen wird. Aber ich bekomme auch so viel positives zurück. Alleine schon das Stillen meiner Neugierde ist ein guter Grund hinaus in die Welt zu gehen und mich immer wieder sozialen Kontakten zu stellen.

Mit dem Alkohol geht es mir genauso. Ab und zu ein Gläschen in Ehren kann mir niemand verwehren. Dafür macht es mir zuviel Spaß ab und zu mal ein wenig beschwipst zu sein. Nur den Kater, den hole ich mir nicht mehr in mein Haus. Der war in meinem ganzen Leben zweimal zu Besuch und auf weitere Besuche kann ich dankend verzichten.

Prost ihr Lieben!





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Ann-Kathrin Prelle
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